Sie befinden sich hier: Aktuelles

  Illu Folgeseite

Aktuelles

21. November 2016

Überwachung des Grundwassers in Nordick erfolgreich umgesetzt

Von März bis September 2016 führte die Firma HammGas parallel zur Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ ein Grundwassermonitoring durch.

Zum bisherigen Ergebnis des Monitorings erklärt HammGas:

  1. Das mit den Wasserbehörden abgestimmte Konzept zur Überwachung des Grundwassers wurde eingehalten und erfolgreich umgesetzt.
  1. Es sind keine nachteiligen Auswirkungen auf die in der Nachbarschaft liegenden Brunnen erkennbar.
  1. Die Grundwasserentnahme wurde auf das notwendige Maß beschränkt.
  1. Es wurden keine Auffälligkeiten im Gesamtbild der Wasserqualitäten festgestellt.

Weitere Einzelheiten zum Grundwassermonitoring finden Sie im nachstehenden Sachstandsbericht.

30. August 2016

Sie fragen, wir antworten

In den vergangenen Tagen erhielten wir zahlreiche Fragen zur Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ und dem Versicherungsschutz der HammGas. Die Beantwortung der Fragen ist nun unter Opens internal link in current window"FAQ" verfügbar. Das Dokument können Sie auch direkt hier herunterladen.

17. August 2016

Herbern, 17.08.2016 – Das  von der HammGas beauftragte Bohrunternehmen Daldrup & Söhne AG hat am Dienstag, den 16.08.2016, um 0:45 Uhr, die Bohrung „Herbern 58“ bis in den geplanten Zielbereich in einer Tiefe von 1.031 m erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen.

In zirka einer Woche wird die HammGas nun mit dem kürzlich von der Bergbehörde genehmigten Test beginnen. Während der Testphase werden kleinere Mengen Gas entnommen. Im Rahmen des mehrwöchigen Testes werden u.a. das Lagerstättenvolumen, der Lagerstättendruck, die Durchlässigkeit des Gebirges, die Fließraten sowie die Gasqualität in der durch die Tektomechanik identifizierten Lagerstätte untersucht.

„Diese Lagerstättenanalyse ist ein wichtiger Bestandteil unseres Vorhabens. Die Analyseergebnisse liefern eine wichtige Grundlage zur Evaluierung der Wirtschaftlichkeit nach Abschluss der zweiten Aufsuchungsbohrung. “, sagt HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse.

Für die Testdurchführung ist eine transportable Containereinheit, ähnlich wie sie bei der Grubengasförderung zum Einsatz kommt, in der u.a. Analysegeräte sowie eine Entnahmemöglichkeit für Gasproben untergebracht sind, vorgesehen. Mittels einer  geschlossenen Hochtemperaturfackel wird das für die Analyse entnommene Gas ohne sichtbare Flamme verbrannt.

Darüber hinaus wird im Bohrloch ein Messfühler installiert, welcher vorrangig die Fließ- und Druckphasen während des Tests überwacht und aufzeichnet.

 

09. August 2016

Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Bergbehörde hat den Sonderbetriebsplan der HammGas für die Durchführung eines Fördertests im Anschluss an die Bohrarbeiten in Ascheberg-Herbern zugelassen.

Der Sonderbetriebsplan wurde u.a. auch den am Hauptbetriebsplan beteiligten Stellen im Vorfeld der Entscheidung, so auch der Gemeinde Ascheberg, zur Kenntnis zugesandt. Der Testbetrieb wird nur wenige Tage in Anspruch nehmen.

Mit Erteilung der Zulassung wird die HammGas nun nach Abschluss der Bohrarbeiten u.a. das Lagerstättenvolumen, den Lagerstättendruck, die Durchlässigkeit des Gebirges, die Fließraten sowie die Gasqualität in der durch die Tektomechanik identifizierten Lagerstätte untersuchen. Die sich daran anschließenden Analysen werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Der von der Bergbehörde genehmigte Testbetrieb war Bestandteil des Hauptbetriebsplans und wurde in einem detaillierten Sonderbetriebsplan dargestellt. Obertägige und untertägige Umweltauswirkungen sind nicht zu erwarten. Das bestätigte auch die Bergbehörde.

 

03. August 2016

Im Anschluss an die Bohrarbeiten in Herbern wird die HammGas mit einer Analysephase beginnen, bei der kleinere Mengen Gas zu Analysezwecken entnommen werden sollen. Dafür wurde Anfang Juli der für die Gasprobenentnahme notwendige Sonderbetriebsplan bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, eingereicht. Mit Erteilung der Zulassung wird die HammGas nach Abschluss der Bohrarbeiten in Ascheberg-Herbern in einem mehrwöchigen Verfahren das Lagerstättenvolumen, den Lagerstättendruck, die Durchlässigkeit des Gebirges, die Fließraten sowie die Gasqualität in der durch die Tektomechanik identifizierten Lagerstätte untersuchen. Der Sonderbetriebsplan ist dabei Teil des bergrechtlichen Genehmigungsverfahrens. „Diese Lagerstättenanalyse ist, wie angekündigt, ein wichtiger Bestandteil unseres Vorgehens. Auf Grundlage dieser Untersuchungen werden wir im späteren Verlauf eine Wirtschaftlichkeitsanalyse anfertigen. Dies erfolgt erst nach Beendigung beider Aufsuchungsbohrungen“, sagt HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse.

Für die Analyse ist eine transportable Containereinheit, ähnlich wie sie bei der Grubengasförderung zum Einsatz kommt, in der u.a. Analysegeräte sowie eine Entnahmemöglichkeit für Gasproben untergebracht sind, vorgesehen. Mittels einer  geschlossenen Hochtemperaturfackel wird das für die Analyse entnommene Gas ohne sichtbare Flamme verbrannt.

Darüber hinaus wird im Bohrloch ein Messfühler installiert, welcher vorrangig die Fließ- und Druckphasen während des Tests überwacht und aufzeichnet. Die auf diesem Wege gewonnenen Daten werden in Echtzeit an die Experten vor Ort weitergegeben.

Das Testverfahren wird rund 20 Tage in Anspruch nehmen. Während des Tests werden Gasproben ausschließlich zu Analysezwecken entnommen. Im Anschluss werden alle Anlagen zurückgebaut.

 

04. Juli 2016

Antworten zu den Fragen der Bürgerinnen und Bürger im Nachgang der Bürgerinformationsveranstaltung in Hamm verfügbar

Unsere Beantwortung der Fragen rund um die 1. Bürgerinformationsveranstaltung in Hamm (23.06.2016) sind unter
Opens internal link in current window„FAQ“ verfügbar. Das Dokument können Sie auch direkt hier herunterladen.

24. Juni 2016

Zur Aufsuchungsbohrung „Prinz Schönaich 31“ fand am 23. Juni 2016 die erste Bürgerinformationsveranstaltung der HammGas im Vereinsheim Lohauserholz in Hamm statt. Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie zudem in der Präsentation, die im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt wurde.

 

21. Juni 2016

Sie Fragen, wir antworten

Die HammGas beantwortet im Zuge der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung insgesamt mehr als 250 Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, Parteien und Bürgerinitiativen schriftlich. Die häufigsten Fragen haben wir nochmals für Sie aufbereitet. Darüber hiinaus finden Sie im Bereich Opens internal link in current window"FAQ" weitere Informationen und Fragenkataloge.

Wie funktioniert die Tektomechanik?

Wird HammGas Fracking einsetzen?

Welche Bohrmethode nutzt die HammGas?

Wie schützt HammGas das Grundwasser vor möglichen Verschmutzungen?

Was passiert mit den Materialien (Wasser, Gestein, Schlamm), die durch die Bohrung an die Oberfläche gelangen und ggf. verunreinigt oder belastet sind?

Werden Bergsenkungen auftreten?

Können Schäden an der Oberfläche durch die Gasförderung Untertage entstehen?

Über welchen Zeitraum werden Schäden reguliert? Diese treten in der Regel erst viele Jahre später auf. Wer haftet und in welchem Umfang?

Ist HammGas bereit, die Beweislast für Bergbauschäden umzukehren?

Ist das Gasbohren noch nötig, wenn wir sehen wie der Ölpreis gesunken ist?

17. Juni 2016

Wissenschaftliche Begleitung der HammGas Aufsuchungsbohrung Herbern 58 durch die RWTH Aachen

Hamm, 16.06.2016 - Der Lehrstuhl für Geologie, Geochemie und Lagerstätten des Erdöls und der Kohle (LEK) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen wird die Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ der HammGas GmbH & Co. KG wissenschaftlich begleiten.

Das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Littke, wird insbesondere untersuchen, ob und wie weit das in den Kohleflözen gebildete Gas in geologischen Zeiten in das Deckgebirge vorgedrungen ist. Durch Analyse der Gaszusammensetzung und der natürlichen (nicht-radioaktiven) Kohlenstoff- und Wasserstoffisotope kann zwischen dem Kohleflözgas und dem biogenen „Sumpfgas“ unterschieden werden. Letzteres kommt bekanntermaßen in oberflächennahen Grundwässern des Münsterlandes und der norddeutschen Tiefebene häufig vor.

„Da es zurzeit praktisch keine Forschungsbohrungen in den tiefen Untergrund gibt, ist die HammGas Bohrung für uns eine der wenigen Möglichkeiten Informationen über die Struktur des Deckgebirges im Ruhrgebiet bzw. Münsterland zu erhalten. Wir erhoffen uns daraus wichtige Erkenntnisse zu der Gasführung und Dichtigkeit der Gesteinsschichten“, so Prof. Dr. Ralf Littke.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Team von Herrn Prof. Dr. Littke zu der weiteren Erforschung der Decksgebirgssituation beitragen können“, führte der Geschäftsführer der HammGas, Ralf Presse, aus. Das RWTH-Team wird durch Mitarbeiter der PVG unterstützt.

15. Juni 2016

Erste Bürgerinformationsveranstaltung zur Aufsuchungsbohrung „Prinz Schönaich 31“

Die HammGas nimmt Ihre Fragen entgegen

Die HammGas GmbH & Co. KG lädt für Donnerstag, den 23.06.2016, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in das Vereinsheim Lohauserholz an der Martinstraße in Hamm zur ersten Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema „Aufsuchungsbohrung Prinz Schönaich 31“ ein. Die HammGas folgt damit dem Wunsch der Bürgervorsteher aus Pelkum und Rhynern, die die HammGas gebeten haben, die Bürgerinformationsveranstaltung im Vereinsheim zu organisieren.

Neben einem Impulsvortrag des HammGas-Geschäftsführers Ralf Presse erwartet die interessierten Bürgerinnen und Bürger ein umfassendes Informationsangebot rund um die HammGas. Hierfür laden unsere Experten an Themenstationen zum Austausch ein.

Das Unternehmen „HammGas“ plant in diesem Jahr den Beginn einer zweiten Aufsuchungsbohrung im Bereich des Erlaubnisfeldes „Hamm Süd“. Derzeit befindet sich das Unternehmen noch in der Planungsphase. Das für die Bohrung vorgeschriebene Genehmigungsverfahren ist noch nicht eingeleitet.

Die HammGas bietet Bürgerinnen und Bürger zudem die Möglichkeit, bereits im Vorfeld schriftliche Fragen zu formulieren und diese an die Adresse Opens window for sending emailinfo-at-hammgas.de zu senden. Die Fragen werden schnellstmöglich beantwortet und auf unserer Internetseite www.hammgas.de zeitnah veröffentlicht. Bereits jetzt finden interessierte Bürgerinnen und Bürger dort eine Vielzahl beantworteter Fragen im Bereich Opens internal link in current window„FAQ“.

08. Juni 2016

Stellungnahme der HammGas GmbH & Co. KG zur Informationsveranstaltung des Klimabündnisses Hamm am 07.06.2016

Hamm, 08.06.2016 – Die HammGas weist die Vorwürfe der „Gasbohrgegner“ aus der Informationsveranstaltung vom 07.06.2016 entschieden zurück.  „Die Verpflichtung zur Transparenz des Verfahrens nehmen wir sehr ernst“, betont Ralf Presse als Geschäftsführer der HammGas. „Genau aus diesem Grund haben wir die Öffentlichkeit bei der Planung und Durchführung der Aufsuchungsbohrungen ‚Herbern 58‘ und ‚Prinz Schönaich 31‘ von Beginn an mit eingebunden und über sämtliche Schritt informiert.“  Es habe umfassende Informationen über die Planungen, die Analysen, das Genehmigungsverfahren sowie über die aktuellen Sachstände der jeweiligen Aufsuchungsbohrungen gegeben.

2011 hat die Stadt Hamm auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann erstmalig einen Runden Tisch ins Leben gerufen, an dem Vertreter der fünf Ratsfraktionen, ein benannter Vertreter der Stadtwerke Hamm, Vertreter der Genehmigungsbehörde und des Geologischen Dienstes NRW gemeinsam mit Manfred Krystofiak, Sprecher der BIGG, über das Vorhaben der HammGas bereits im Anfangsstadium diskutierten. Moderiert wurden diese Veranstaltungen vom unabhängigen Superintendanten des Kirchenkreises Hamm, Rüdiger Schuch. Bereits im Vorfeld der ersten Sitzung initiierte die Stadt eine Bürgerinformationsveranstaltung im Kleist-Forum, um erstmalig eine breite Öffentlichkeit zu informieren.

Seit 2012, also noch im Zuge der Gesellschaftsgründung, betreibt die HammGas die Internetseite (www.hammgas.de) als Teil ihres Angebots zur Bürgerinformation. Seit Juli 2014 hat die HammGas ein kostenloses Bürgertelefon (Tel. 0800 7241360) eingerichtet, um alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger persönlich anzunehmen und frühzeitig zu beantworten. „Auf der Internetseite haben wir bis heute unzählige Anfragen ausführlich beantwortet“, erklärt HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse. „Über die genannten Wege wird die HammGas selbstverständlich auch zukünftig weiter informieren.“

Im Oktober 2014 stellte die HammGas erstmalig den Planungsstand für die Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ der Presse vor. Kurz darauf folgte die erste von vier Bürgerinformationsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden Ascheberg, Hamm und Werne. Zugegen waren dort stets zwischen 100 und 300 Teilnehmer. Die Veranstaltungen erfolgten stets in Abstimmung mit kommunalen Vertretern. Informiert wurde dabei über das Vorhaben, den Ablauf und das Unternehmen.  Die Hauptbetriebsplanunterlagen zur ersten Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ waren zum Zeitpunkt der Veranstaltungsreihe noch gar nicht eingereicht oder noch gar nicht genehmigt.

Offene Fragen, die nicht während der Veranstaltungen beantwortet werden konnten, wurden im Nachgang der Öffentlichkeit über die Internetseite der HammGas oder, wo es möglich war, persönlich, transparent und detailliert beantwortet und sind auf der Internetseite einsehbar. Insgesamt beantwortete die HammGas mehr als 250 Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, Parteien und Bürgerinitiativen schriftlich.

Im Zuge unseres Transparenzversprechens hat die HammGas 2015 auch die Hauptbetriebsplanunterlagen zur Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ in erklärender  Form auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Diese können stetig über Opens external link in new windowwww.hammgas.de/fileadmin/blaetterbeilagen/hammgas_anlagen_20150626/index.html# von Bürgerinnen und Bürgern frei eingesehen werden.

Zur Information und Richtigstellung!

Die HammGas als Vorhabenträgerin ist entgegen den Aussagen der Bürgerinitiativen erste Ansprechpartnerin zur Bürgerinformation - nicht die Stadt Hamm. Diesem Grundverständnis ist das Unternehmen seit jeher nachgekommen und wird diesem auch weiter nachkommen. Daher plant die HammGas eine erste von mehreren Bürgerinformationsveranstaltungen in Sachen „Prinz Schönaich 31“ am 23.06.2016 ab 18 Uhr in Hamm.

Die HammGas kommt auch hier dem Wunsch der Bezirksvorsteher aus Pelkum und Rhynern nach und wird diese Veranstaltung im Vereinsheim Lohauserholz an der Martinstraße durchführen.

Die HammGas folgt mit all ihren Informationsangeboten den gesetzlichen Vorgaben zur Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren gemäß §25 (3) Verwaltungsverfahrensgesetz und orientiert sich an der Richtlinie „VDI 7000“ (Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung bei Industrie- und Infrastrukturprojekten von / Verein Deutscher Ingenieure).

Eine Auflistung der Bürgerinformationen finden Sie in der nachfolgenden Liste:

2012: Start der Internetseite www.hammgas.de

Bis 2014: sukzessive Informationen über den Gründungsprozess auf der Internetseite

Ab 2014: Informationen zu Sachständen über Internetseite sowie alles zum Thema Bohrung / Betriebsplanverfahren / Tektomechanik

Bürgerinformationsveranstaltungen

  • Ascheberg (12. November 2014, 16. Juni 2015), Hamm (3. Dezember 2014), Werne (22. Juni 2015) zur Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ zum Verfahren und zu HammGas
  • Geplante Bürgerinformationsveranstaltung zur Aufsuchungsbohrung „Prinz Schönaich 31“ am 23.06.2016 in Hamm
  • Bis dato stets zwischen 100 und 300 Teilnehmer
  • Wichtige Themen: Fracking, Grundwasser, Haftungsfragen, Bohrung
  • Vorortinformation der Anwohner zum Grundwassermonitoring

Kommunikation mit Politik

  • Durchgehende Ansprache kommunaler Entscheidungsträger
  • Gespräche mit Fraktionen, Parteien und Verbänden auf Landes- und Bundesebene

Kommunikation mit Behörden

Kontinuierliche Information der zuständigen Behörden

17. Mai 2016

HammGas startet erste Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“

Nach intensiven geologischen Analysen, behördlichen Genehmigungsverfahren und der Errichtung der für die Bohrung benötigten Infrastruktur startete am Dienstag, den 17.05.2016, das Unternehmen HammGas mit der ersten Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“. In den kommenden zwei Monaten soll im Rahmen einer konventionellen Aufsuchungsbohrung das natürliche Kluftsystem der Lagerstätte erschlossen werden.

„Heute starten wir die erste von zwei geplanten Aufsuchungsbohrungen. Und das konventionell. Möglich macht dies die Tektomechanik - ein datenbasiertes Analysemodell, durch das wir konventionelle Lagerstätten lokalisieren können“, sagt Ralf Presse, Geschäftsführer der HammGas GmbH & Co. KG zum Start der Aufsuchungsbohrung. So kann durch ein konventionelles Bohrverfahren, wie es beispielsweise im Tiefbrunnenbau eingesetzt wird, die Lagerstätte erschlossen werden.

Die Aufsuchungsbohrung wird nun rund zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen, inklusive des Abbaus und Abtransportes der Bohranlage. Die Auswertungen und Analysen der geotechnischen Bohrungs- und Lagerstättendaten werden sich daran anschließen.

 

Der Bohrplatz ist mit einer Fläche zwischen 4.000 und 5.000 Quadratmetern deutlich kleiner als ein Fußballfeld (7.000 Quadratmeter). Die Bohrung selbst hat einen Durchmesser von lediglich 45 Zentimetern an der Oberfläche. Am Bohrendpunkt beträgt der Durchmesser der Bohrung nur noch ca. 17 Zentimeter. Die Bohranlage hat eine Höhe von rund 22 Metern und ein Gewicht von 54 Tonnen (inkl. des Sattelaufliegers). Die Bohrlänge beträgt 1.740 Meter.

HammGas plant die umweltfreundliche Gewinnung von heimischem Kohleflözgas ohne Einsatz von Fracking. Das Unternehmen nutzt stattdessen zunächst eine deutschlandweit einmalige Analyse- und Aufsuchungsmethode, die sogenannte Tektomechanik, um Gasreservoire in den natürlichen Kluftsystemen des Erdreichs zu lokalisieren. Die Tektomechanik kombiniert die Erkenntnisse aus Jahrzehnten des Bergbaus mit wissenschaftlichen Untersuchungen und umfangreichen Daten. Das Verfahren ist rein analytisch. Im Anschluss an eine konventionelle Bohrung findet die Förderung des Gases aus einer konventionellen Lagerstätte statt. Dort befindet sich freies Gas in natürlichen, offenen und vernetzten Kluftsystemen und fließt aufgrund des Druckunterschiedes eigenständig zur Bohrung. Erdreich sowie Grundwasser werden durch eine gas- und flüssigkeitsundurchlässige mehrfach zementierte Verrohrung geschützt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zum Start der Aufsuchungsbohrung:


21. April 2016

HammGas plant zweite Aufsuchungsbohrung im Bereich „Hamm-Süd“

Das Unternehmen „HammGas“ plant in diesem Jahr den Beginn einer zweiten Aufsuchungsbohrung im Bereich des Erlaubnisfeldes „Hamm Süd“. Das gab Geschäftsführer Ralf Presse am Donnerstag, den 21.04.2016, bekannt. Neben der Explorationsbohrung „Herbern 58“ auf der ehemaligen Schachtanlage „Radbod 7“ in Ascheberg-Herbern soll südlich der Stadt Hamm eine zweite Aufsuchungsbohrung („Prinz Schönaich 31“) beginnen.

Der Bohrstandort befindet sich auf einem zum Umspannwerk der Stadtwerke Hamm gehörenden Gelände. Der geplante Bohrplatz wird mit einer Fläche zwischen 4.000 und 5.000 m2 nur rund die Hälfte der Stadtwerke-Fläche (9.800 m2) einnehmen. Ein Fußballfeld umfasst im Vergleich dazu eine Fläche von über 7.000 m2. Die nächste Wohnbebauung ist rund 350 Meter entfernt.

„Nach Auswertung aller Daten im Rahmen unseres Analysemodells, der Tektomechanik haben wir auf diesem Gelände der Stadtwerke Hamm eine geeignete Lokation zur Niederbringung einer zweiten Aufsuchungsbohrung gefunden“, sagt HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse. „Bei der Suche nach einem Bohrstandort haben wir nicht nur die untertägigen, sondern auch die obertägigen Gegebenheiten berücksichtigt.“ Die Fläche im Erlaubnisfeld „Hamm Süd“ liege daher weder in einem Natur- oder Trinkwasserschutzgebiet. „Durch die Nähe zum Umspannwerk besteht ggf. die Möglichkeit sowohl Wasser- als auch Stromanschlüsse per Leitung zu legen und somit weitere Einflüsse auf Umwelt und Infrastruktur so gering wie möglich zu halten.“

Hamms Bürgerinnen und Bürger sollen im Rahmen einer ersten Bürgerinformationsveranstaltung voraussichtlich Ende Mai über die Planungen informiert werden. Das Unternehmen informiert im späteren Projektverlauf im Rahmen weiter Veranstaltungen sowie auf seiner Webseite hammgas.de kontinuierlich über den Projektfortschritt.

Die vollständige Pressemitteilung sowie die dazugehörige Präsentation können Sie hier herunterladen:

 

07. April 2016

Das mit der Durchführung der Bohrung beauftragte Unternehmen Daldrup & Söhne AG befindet sich derzeit planmäßig in den vorbereitenden Maßnahmen für die Erstellung der ersten Aufsuchungsbohrung. Derzeit wird der Bohrplatz gebaut sowie die Stahlbetonfundamente gegossen. Nach ausreichender Aushärtung der Fundamente findet in ca. 3 Wochen der Aufbau der Tiefbohranlage statt. Mit einem Beginn der eigentlichen Aufsuchungsbohrung ist dann voraussichtlich Anfang Mai zu rechnen.

 

05. April 2016

KW 11: Anbringung eines Sichtschutzes und Videoüberwachung

Die Baustelle des Bohrplatzes wurde mit einem Sichtschutz versehen. In der KW 11 wurden von noch unbekannten Tätern Gegenstände vom Bohrplatz entwendet und Container sowie Baugeräte aufgebrochen und beschädigt. Es wurde bei der örtlichen Polizei Anzeige erstattet und die Bergbehörde in Kenntnis gesetzt.

Der Sichtschutz dient neben der Wahrung von Persönlichkeitsrechten, der auf dem Bohrplatz tätigen Personen, auch zur Vermeidung weiterer Diebstahlsversuche. Da in den vergangenen Nächten immer wieder unberechtigte Zugänge zum Bohrplatz zu verzeichnen waren, wurde des Weiteren eine kontinuierliche Videoüberwachung der gesamten Baufläche - ein so genanntes BauWatch-System - auf dem Bohrplatz installiert.

 

11. März 2016

Stand der aktuellen  Arbeiten auf dem Bohrplatz

Die drei Grundwassermessstellen sowie der Brauchwasserbrunnen II sind nun fertiggestellt worden. Auch der erste von zwei mobilen Rundtanks wurde aufgebaut. Die Fläche für den zweiten mobilen Rundtank wird derzeit hergerichtet.

 

09. März 2016

Vorkommnis auf dem Bohrplatz

Ein für die Zwischenlagerung von Grundwasser aus einer neu erstellten Grundwassermessstelle vorgesehener Behälter war fälschlicherweise  mit der Aufschrift „Antifrogen N“ gekennzeichnet. Die Kennzeichnung stammte aus der ursprünglichen Nutzung des Behälters. Es wurde unterlassen, die Kennzeichnung nach der Reinigung und vor dem Transport zur erneuten Nutzung zu entfernen. Die fehlerhafte Beschriftung wurde nach Bekanntwerden umgehend entfernt und der Behälter planmäßig vom Bohrplatz abtransportiert.

 

19. Februar 2016

Wartung Internetauftritt
Sehr geehrte Damen und Herren,
wegen Wartungsarbeiten kann es am Samstag, dem 20.02.2016, ab 10 Uhr zu Einschränkungen bei der Nutzung unserer Webseite kommen. Wir bitten um Verständnis.

 

10. Februar 2016

Einrichtung der Grundwassermessstellen: Beginn der Arbeiten

Die Pegelbohrungen zur Einrichtung der Grundwassermessstellen auf dem künftigen Bohrplatz haben am 10. Februar begonnen.

 

27. Januar 2016

Kampfmittelfreimessung des Bohrplatzes

Ab dem 27. Januar findet auf dem künftigen Bohrplatz sowie an einer der vorgesehenen Grundwassermessstellen außerhalb des Geländes eine sogenannte Kampfmittelfreimessung statt.

KW5/2016: Aufstellung eines Bauzauns, Errichtung von Grundwassermessstellen, Herrichtung des Bohrplatzes

Ab Anfang Februar erfolgt die Einzäunung des künftigen Bohrplatzes. Damit wird den gesetzlichen Anforderungen für die Sicherung der dort entstehenden Baustelle Folge geleistet. Im Anschluss werden als erste Maßnahme drei Grundwassermessstellen auf dem künftigen Bohrplatz und im Umfeld eingerichtet. Danach wird parallel mit der Bohrung der Brauchwasserbrunnen und mit der Herrichtung des Bohrplatzes für die Aufsuchungsbohrung begonnen.

 

21. Januar 2016

Wasserrechtliche Erlaubnis: Zusammenfassungen verfügbar

Die Zusammenfassungen der Wasserrechtlichen Erlaubnisse in Sachen Bohrung und Brunnen können Opens external link in new windowhier eingesehen werden.

 

06. Januar 2016

Die HammGas GmbH & Co. KG hat die Hauptbetriebsplan-Zulassung von der Bezirksregierung Arnsberg erhalten.

HammGas wird Anfang 2016 mit vorbereitenden Arbeiten auf dem künftigen Bohrplatz beginnen. „Zunächst muss der Bohrplatz so vorbereitet werden, dass die Grundwassermessstellen errichtet werden können, bevor mit der Herrichtung des eigentlichen Bohrplatzes begonnen wird“, so Ralf Presse, Geschäftsführer der HammGas. Diese Arbeiten sind voraussichtlich im März 2016 abgeschlossen. Details zum Zeitplan der Arbeiten wird HammGas zeitnah bekanntgeben. Die Fläche, auf der der Bohrplatz errichtet wird, ist das ehemalige Gelände der Schachtanlage „Radbod 7“ in Ascheberg-Herbern.

HammGas plant die umweltfreundliche Gewinnung von heimischem Kohleflözgas ohne Fracking. Mit Hilfe einer deutschlandweit einmaligen Aufsuchungsmethode, der sogenannten Tektomechanik, wird das Erdgas in feinen Rissen der Kohle aufgespürt und ohne den Einsatz von Chemie oder Hochdruck gefördert.

Den Hauptbetriebsplan können Sie Opens external link in new window hier einsehen.

Die Hauptbetriebsplanzulassung der Bezirksregierung Arnsberg können Sie Opens external link in new windowhier einsehen.

 

07. Juli 2015

Antworten zum Fragenkatalog der Bürgerinformationsveranstaltungen Ascheberg II und Werne verfügbar

Unsere Beantwortung der Fragen rund um die 2. Bürgerinformationsveranstaltung in Ascheberg (16.06.2015) sowie die Veranstaltung in Werne (22.06.2015) sind unter „FAQ“ verfügbar. Das Dokument können Sie auch direkt hier herunterladen.

 

30. Juni 2015

Betriebsplan Herbern 58: Aktualisierte Version verfügbar

Der Betriebsplan steht nun in einer Opens external link in new windowaktualisierten Fassung zur Verfügung. Nach Hinweisen der Bezirksregierung Arnsberg haben wir an wenigen Stellen redaktionelle Überarbeitungen und sprachliche Präzisierungen vorgenommen.

 

25. Juni 2015

Bürgerinformationsveranstaltungen Ascheberg II und Werne: Präsentation verfügbar

Die Präsentation zum Vortrag von HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse kann hier heruntergeladen werden. Auf der zweiten Bürgerinformationsveranstaltung in Ascheberg-Herbern am 16.06.2015 sowie auf der Bürgerinformationsveranstaltung in Werne am 22.06.2015 hatte Ralf Presse den Betriebsplan zur ersten Aufsuchungsbohrung vorgestellt. Die hier bereitgestellte Version zum Werne-Vortrag enthält gegenüber der Ascheberger Version wenige Ergänzungen (Hintergrund zur Tektomechanik). Die in Ascheberg und Werne gestellten Fragen werden derzeit schriftlich beantwortet und zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.

 

18. Juni 2015

Werne: Bürgerinformationsveranstaltung zum Gasbohrvorhaben der HammGas GmbH & Co. KG

Die HammGas GmbH & Co. KG hat den Betriebsplan für die erste Aufsuchungsbohrung in Herbern-Nordick bei der Bezirksregierung Arnsberg als Genehmigungsbehörde eingereicht. Die Bohrung soll im Herbst dieses Jahres beginnen.

Der Bürgermeister der Stadt Werne Lothar Christ und das Unternehmen laden daher zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein am

Montag, 22. Juni 2015, 19.00 Uhr,
im Kolpinghaus, Alte Münsterstr. 12, 59368 Werne.

Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile. Zu Beginn referieren u.a. HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse, der den Betriebsplan vorstellt, und Werner Grigo von der Bezirksregierung Arnsberg, der das Betriebsplanverfahren und dessen rechtliche Rahmenbedingungen erläutert.

Es folgt ein freier Rundgang an Informationsinseln: Vertreter der HammGas, des beauftragten Bohrunternehmens Daldrup sowie der Bezirksregierung informieren an Themenständen über Tektomechanik, Sicherheitsmaßnahmen, Umweltauswirkungen, die Historie der Bohrungen in der Region sowie über weitere Schritte im Projekt. Es besteht die Gelegenheit zur Diskussion.

Zum Abschluss werden Fragen aus dem Plenum beantwortet.

 

10. Juni 2015

Erklärfilm zur Tektomechanik online

Wie die Lagerstättenbearbeitung mit der Tektomechanik funktioniert, veranschaulicht ein Video unseres Gesellschafters PVG GmbH. Opens internal link in current windowSie können es hier ansehen.

 

03. Juni 2015

2. Bürgerinformationsveranstaltung in Ascheberg

Gemeinsam mit der Gemeinde Ascheberg lädt die HammGas GmbH & Co. KG die Ascheberger Bürger ein:


Am Dienstag, 16. Juni 2015, um 19.00 Uhr
in der Aula der Theodor-Fontane-Schule in Ascheberg-Herbern, Altenhammstraße 29,

stellen wir den Betriebsplan für die erste Aufsuchungsbohrung vor. Im Anschluss gibt es ein weiteres Informationsangebot und Zeit für Fragen und Diskussion. Auch das ausführende Bohrunternehmen, die Daldrup & Söhne AG, wird mit Ansprechpartnern vor Ort sein.
Vorgesehen ist folgender Ablauf:

  1. Vorstellung des Betriebsplans durch den Geschäftsführer der HammGas GmbH & Co. KG, Herrn Ralf Presse.
  2. Freier Rundgang an Informationsinseln: Vertreter der HammGas und des beauftragten Bohrunternehmens Daldrup informieren an Themenständen über Tektomechanik, Sicherheitsmaßnahmen, Umweltauswirkungen, die Historie der Bohrungen in der Region sowie über weitere Schritte im Projekt. Es besteht die Gelegenheit zur Diskussion.
  3. Zusammenfassung und Beantwortung von Fragen aus dem Plenum.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

03. Juni 2015

Liste der Bohrspülungsmaterialien veröffentlicht 

Wir haben zum Opens external link in new windowBetriebsplan und den veröffentlichten Anlagen noch eine zusätzliche Tabelle hinzugefügt, in der die Materialien der Bohrspülung aufgelistet sind. Sie finden die Tabelle auf den Seiten 216 und 217 als „Ergänzung: Liste Bohrspülungsmaterialien (keine Anlage als Teil des HBP)“. Bitte beachten Sie, dass es sich nicht um eine Anlage zum Hauptbetriebsplan handelt, sondern um eine ergänzende Übersicht. Zur vereinfachten Auffindung haben wir die Tabelle an den bestehenden Blätterkatalog „Betriebsplan und Anlagen“ angefügt.

 

22. Mai 2015

Anlagen zum Betriebsplan jetzt online

Die Anlagen zum Betriebsplan der Bohrung „Herbern 58“ könnenOpens external link in new window hier eingesehen werden. Die blätterbare Ansicht enthält ebenso den Betriebsplan. Eine direkte Navigation ist über die Kapitelauswahl links im Dokument möglich. Bitte beachten Sie, dass aus Gründen des personenbezogenen Datenschutzes und des Schutzes von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nicht alle Anlagen veröffentlicht werden können. Ebenso sind aus den genannten Gründen vereinzelte Schwärzungen bei den veröffentlichten Dokumenten notwendig.

 

06. Mai 2015

HammGas veröffentlicht Betriebsplan

Die HammGas GmbH & Co. KG hat heute den Betriebsplan für ihre erste Gas-Aufsuchungsbohrung in Ascheberg-Herbern eingereicht. Die Bohrung ist für das dritte Quartal 2015 geplant. Das Dokument, das der Bergbehörde der Bezirksregierung Arnsberg zur Prüfung vorgelegt wurde, kann hier heruntergeladen werden*. Auf einer Pressekonferenz am Vormittag informierte Geschäftsführer Ralf Presse über die Inhalte des Betriebsplans. Die Präsentation der Pressekonferenz kann hier heruntergeladen werden.

Das Ascheberger Unternehmen Opens external link in new windowDaldrup & Söhne AG wird die Bohrung ausführen. Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Radbod 7 erfolgt die Erschließung von Kohleflözgas in rund 1.000 Metern Tiefe. Die abgelenkte Bohrung hat eine Gesamtlänge von 1.740 Metern. Der Bohrturm ist 22,02 Meter hoch. Die Arbeiten werden maximal fünf Monate dauern, die reinen Bohrarbeiten zwei Monate.

*Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie Informationen, die dem personenbezogenen Datenschutz unterliegen, werden nicht veröffentlicht. Die Anlagen zum Betriebsplan werden derzeit dahingehend geprüft und zeitnah veröffentlicht.

 

04. Februar 2015

Baugrunduntersuchung Radbod 7, Ascheberg-Herbern

Am heutigen Nachmittag nimmt ein Vermessungsbüro die Absteckung des Bohrpunktes für die geplante erste Aufsuchungsbohrung Herbern 58 vor. Auch die Begrenzung des Bohrbetriebsplatzes wird festgelegt.

Am kommenden Dienstag, 10. Februar 2015, wird die sogenannte Baugrunduntersuchung durchgeführt. Dabei werden der Bodenaufbau an der Stelle des Bohrpunktes sowie die Tragfähigkeit des Baugrundes bestimmt.

Ziel der Maßnahmen ist die Bereitstellung von Statik-Daten zur Berechnung der Fundamente. Es handelt sich hierbei um Untersuchungen im Rahmen der Betriebsplanerstellung und nicht um Baumaßnahmen. Die Durchführung der ersten Aufsuchungsbohrung ist weiterhin für das dritte Quartal dieses Jahres geplant.

 

26. Januar 2015

Einreichung des Betriebsplans voraussichtlich im Februar 2015

Die Einreichung des Betriebsplans für die erste Aufsuchungsbohrung wird voraussichtlich im Februar 2015 erfolgen. Die Vertragsverhandlungen laufen noch. Die Veröffentlichung des Betriebsplans erfolgt nach Einreichung bei der Bezirksregierung Arnsberg. Sobald ein Datum für die Einreichung feststeht, werden wir umgehend per Pressemitteilung und auf dieser Website darüber informieren.

 

18. Dezember 2014

Antworten zum Fragenkatalog der Bürgerinformationsveranstaltung Hamm verfügbar

Unsere Beantwortung der Fragen rund um die Bürgerinformationsveranstaltung in Hamm (03.12.2014) ist unter „FAQ“ verfügbar. Das Dokument können Sie auch direkt hier herunterladen.

 

17. Dezember 2014

Einreichung des Betriebsplans Anfang 2015

Die Einreichung des Betriebsplans für die erste Aufsuchungsbohrung wird Anfang 2015 erfolgen, da noch kein Beschluss über die Auftragsvergabe an ein Bohrunternehmen feststeht.

 

26. November 2014

Antworten zum Fragenkatalog der Bürgerinformationsveranstaltung Ascheberg verfügbar

Unsere Beantwortung der Fragen rund um die Bürgerinformationsveranstaltung in der Gemeinde Ascheberg (12.11.2014) ist unter „FAQ“ verfügbar. Das Dokument können Sie auch direkt hier herunterladen. Derzeit bearbeiten wir die individuelle Beantwortung einzelner Fragenkataloge, aus denen sich der hier veröffentlichte Gesamtkatalog zur Bürgerinformationsveranstaltung zusammensetzt. Diese werden den Absendern zugestellt.

 

20. November 2014

Antworten zum Fragenkatalog der BIGG Hamm verfügbar

Unsere Beantwortung des Fragenkatalogs der BIGG Hamm ist unter „FAQ“ verfügbar. Das Dokument können Sie auch direkt hier herunterladen. Derzeit bearbeiten wir weitere Fragenkataloge und werden unsere Antworten in Kürze auf dieser Website veröffentlichen.

 

18. November 2014

„WDR-Grafik: Unterschied zwischen HammGas-Bohrung und Fracking

In der Sendung „Westpol“ vom 16.11.2014 zeigt der WDR den Unterschied zwischen der HammGas-Bohrung und Fracking (Opens external link in new windowhier klicken). HammGas plant eine konventionelle Bohrung in Bereiche mit natürlich vorhandenen Rissen und Klüften („Gaswegsamkeiten“). Das bedeutet, dass das Gas allein durch den Druckunterschied zwischen Lagerstätte und Bohrloch gefördert werden kann. Es handelt sich daher um eine konventionelle Lagerstätte. Beim Fracking hingegen müssen die Gaswegsamkeiten unter Einbringung hoher Drücke künstlich erzeugt werden. Auch Wasser, Sand und Chemikalien kommen dabei zum Einsatz. HammGas wird die Fracking-Methode nicht anwenden und hat dies bereits gegenüber der Bergbehörde schriftlich zugesichert.“

 

14. November 2014

Richtigstellung der Aussagen von Dr. Ulrich Pahlke, GD NRW

Herr Dr. Ulrich Pahlke vom Geologischen Dienst NRW wird in Berichten zur HammGas-Bürgerinformationsveranstaltung vom 12.11.2014 in Ascheberg-Herbern zum Teil wie folgt zitiert: „Ich rechne nicht damit, dass Förderungen zustande kommen“ sowie „Ich glaube nicht, dass man hier Gas fördern kann“. Hierzu stellt Herr Dr. Pahlke klar: „Diese Aussagen habe ich nicht getätigt. Im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, dass man in den Erlaubnisfeldern der HammGas Gas gewinnen kann. Eine große Anzahl von Steinkohlenbohrungen, in denen auch Gas angetroffen wurde, haben dies in der Vergangenheit bewiesen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch unklar, wie viel Gas sich dort befindet und welche Menge unter wirtschaftlichen Bedingungen gefördert werden könnte. HammGas geht von einem Gasgehalt von rund 10 m³ pro Tonne Kohle aus, das ist ein realistischer Durchschnittwert. Die Aufsuchungsbohrungen müssen zeigen, wie kontinuierlich das Gas fließt. Wie schnell die Kohle bei einer Erschließung der Lagerstätte weiteres Gas freigibt, kann ohne Aufsuchungsbohrung niemand sicher sagen.“

 

Kein Fracking: Schriftliche Zusicherung ist erfolgt
Den Verzicht auf Fracking hat HammGas bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht. Mittlerweile liegt eine entsprechende Erklärung auch der Bergbehörde in schriftlicher Form vor. Wir verzichten aktuell und zukünftig auf den Einsatz von Frac-Maßnahmen in der Bohrung Herbern 58 und auch weitergehend innerhalb der Erlaubnisfelder der Gesellschaft.

 

13. November 2014

HammGas beantwortet Fragen der Bürger

Bei der ersten Bürgerinformationsveranstaltung zur geplanten Aufsuchungsbohrung in Herbern-Nordick fand am 12. November 2014 in der Aula der Theodor-Fontane-Schule in Herbern ein reger Austausch statt. Im konstruktiven Dialog konnten viele Informationen, Anregungen und Sorgen besprochen werden. Auch WDR und RTL WEST berichteten.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände und Fraktionen viele Fragen an die HammGas übermittelt. Da nicht sämtliche Fragen in der begrenzten Zeit beantwortet werden konnten und HammGas auch diejenigen informieren möchte, die nicht an der Bürgerveranstaltung teilnehmen konnten, werden alle Fragen so schnell wie möglich auch schriftlich beantwortet. Die Antworten werden dann unter den Rubriken „FAQ“ und „Aktuelles“ auf dieser Website veröffentlicht.

Die Präsentation der Bürgerinformationsveranstaltung (Vortrag Ralf Presse) können Sie hier herunterladen.

Edit 20.11.2014: Die Fernsehberichte sind nicht mehr in den Mediatheken abrufbar. Die ursprünglich in diesem Eintrag enthaltenen Verlinkungen haben wir daher entfernt und lediglich auf die Anwesenheit der Sender verwiesen. 

 

31. Oktober 2014

Bürgerinformationsveranstaltung zur Aufsuchungsbohrung in Herbern-Nordick

Die HammGas GmbH & Co. KG lädt die Ascheberger Bürger ein:

Am Mittwoch, 12. November 2014, um 18.00 Uhr
in der Aula der Theodor-Fontane-Schule in Ascheberg-Herbern, Altenhammstraße 29,

beantwortet das Unternehmen Fragen zur geplanten Aufsuchungsbohrung in Herbern-Nordick. HammGas plant auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Radbod 7 eine erste Bohrung, um Kohleflözgas aufzusuchen.

Für die Veranstaltung ist folgender Ablauf vorgesehen:

1.   Vorstellung des Vorhabens durch den Geschäftsführer der HammGas, Herrn Ralf Presse

2.   Podiums-Diskussion des Vorhabens unter Beteiligung von

a)   Herrn Dipl.-Kfm. Ralf Presse
Geschäftsführer der HammGas GmbH & Co. KG

b)   Herrn Dr. Ulrich Pahlke, Geologischer Dienst NRW 

c)   Herrn Anton Holz, Kreislandwirt Coesfeld
Vorsitzender der Wasserkooperation im Kreis Coesfeld

d)   Herrn Dipl.-Ing. Jürgen Blümer
Mitglied der Bürgerinitiative gegen Gasbohren Drensteinfurt e.V.

3.   Beantwortung von Fragen aus dem Plenum

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

22. Oktober 2014

HammGas plant Aufsuchungsbohrung in Ascheberg-Herbern

Die HammGas GmbH & Co. KG gab heute auf einer Pressekonferenz im Kurhaus Bad Hamm den voraussichtlichen Standort der ersten Aufsuchungsbohrung „Herbern 58“ bekannt. Das Unternehmen möchte die Bohrung auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Radbod 7 in Ascheberg-Herbern niederbringen. Die Industriebrache wurde nach Auswertung aller Analysen als geeignetste Lokalität bestimmt.

Die Fläche befindet sich im Opens internal link in current windowErlaubnisfeld Rudolf. Sie liegt nicht innerhalb eines Naturschutz-, Landschafts- oder Trinkwasserschutzgebietes. Der Abstand zur nächsten Wohnbebauung beträgt rund 500 Meter. Für den Bohrbetrieb gibt es An- und Abfahrtswege außerhalb der Hauptverkehrsrouten.

„Bei der Suche nach einer geeigneten Lokalität haben wir nicht nur die unterirdischen, sondern auch die oberirdischen Gegebenheiten berücksichtigt“, sagte HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse. „Mit der Industriebrache Radbod 7 fällt die Wahl auf eine bereits durch den Bergbau verbrauchte Fläche abseits von Naturschutz- und Wohngebieten.“ Der geplante Bohrplatz wird mit einer Fläche zwischen 4.000 und 5.000 m² deutlich kleiner sein als ein Fußballfeld (über 7.000 m²).

Die Ascheberger Bürger informiert HammGas am 12. November 2014 um 18 Uhr in der Aula Herbern. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hatte das Unternehmen um eine Verschiebung der ursprünglich für den 28. Oktober geplanten Veranstaltung gebeten, um vorab Fragen der Bürger anzunehmen und an HammGas weiterzuleiten.

HammGas plant, die erste Aufsuchungsbohrung im dritten Quartal 2015 niederzubringen. Eine weitere Aufsuchungsbohrung soll 2016 von einem anderen Standort aus erfolgen. Die Arbeiten einer Aufsuchungsbohrung dauern rund einen Monat. Hinzu kommen jeweils ein Monat für den Auf- und Rückbau.

Die Präsentation der Pressekonferenz vom 22.10.2014 mit Informationen zum Projekt und zum Standort der ersten Aufsuchungsbohrung können Sie hier herunterladen.


Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Radbod 7 in Ascheberg-Herbern plant HammGas eine erste Aufsuchungsbohrung.

Kartenansicht der ehemaligen Schachtanlage Radbod 7 in Ascheberg-Herbern.

 

17. Oktober 2014

Vorbereitung für erste Aufsuchungsbohrung beginnt
Die Daten der geophysikalischen Luftaufnahme und Vermessung („Befliegung“) vom September 2014 sind soweit ausgewertet, dass ein geeigneter Bohrstandort ermittelt werden kann. Wir werden in den nächsten Wochen Bürger und Medien umfassend über den neuen Projektstand informieren.

 

25. September 2014

Alternative zum Fracking: ZDF berichtet über HammGas-Projekt

In der Sendung „heute in deutschland“ vom 24.09.2014 berichtet das ZDF über das HammGas-Projekt und die Tektomechanik als frackingfreies Aufsuchungskonzept. Opens external link in new windowHier klicken, um zum Beitrag zu gelangen.

 

24. September 2014

Kein Fracking: HammGas betont umweltfreundliche Gasaufsuchung

Bezugnehmend auf die Kleine Anfrage des NRW-Landtagsabgeordneten Robert Stein (fraktionslos), Opens external link in new windowDrucksache 16/6797, betont die HammGas GmbH & Co. KG hiermit erneut ihren Verzicht auf Fracking.

Die HammGas hat sich auf eine innovative sowie alternative Methode zur Aufsuchung von Kohleflözgas festgelegt, die sogenannte Tektomechanik.

Diese Methode schließt Fracking und den damit verbundenen Einsatz von Chemikalien aus – dies gilt sowohl für die Aufsuchung als auch für eine mögliche Produktion.

Das deutschlandweit einmalige Projekt leistet mit seiner zukunftsweisenden Technologie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Die HammGas plant eine Versorgung der Region Hamm mit Erdgas für 20 bis 30 Jahre. Damit trägt das Projekt zur Reduzierung der Abhängigkeit von Gasimporten bei.

 

18. September 2014

Geophysikalische Luftuntersuchung und Vermessung beendet

Die Geophysikalische Luftuntersuchung und Vermessung („Befliegung“) konnte aufgrund guter Witterungsverhältnisse bereits nach zwei Tagen am 16.09.2014 abgeschlossen werden. Sie dient unter anderem der Datengewinnung und Vorbereitung zur Aufsuchung von Kohleflözgas. Ein Bericht der WDR Lokalzeit Dortmund zur Befliegung ist unter diesem Link abrufbar (ab 13:15 min.):

Opens external link in new windowhttp://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/videokompakt10606_size-L.html?autostart=true#banner

 

7. August 2014

Geophysikalische Luftuntersuchung und Vermessung verschiebt sich
 
Die Durchführung der geplanten „Geophysikalischen Luftaufnahme und Vermessung“ muss aufgrund einer Erkrankung eines Crew-Mitgliedes verschoben werden. Die Befliegung ist nunmehr für die 38. KW 2014 (15.09. bis 19.09.2014) angesetzt.
 
Ursprünglich sollte die Befliegung vom 11. bis 14. August 2014 erfolgen. Hierbei befliegt ein leichter Helikopter ein Gebiet von 90 km² im Bereich Hamm und im südlichen Münsterland. Ziel der Untersuchung ist unter anderem die Datengewinnung zur Vorbereitung der Aufsuchung von Kohleflözgas.

 

31. Juli 2014

In einem aktuellen Gutachten fordert das Umweltbundesamt, die Risiken des Frackings schnellstens abzuklären. Auch wir sind der Meinung, dass der Umweltschutz Priorität hat.
 
Wir stellen noch einmal klar: Wir werden jetzt und in Zukunft kein umweltgefährdendes Fracken einsetzen. Wir haben uns mit der Tektomechanik bewusst für eine frackingfreie Methode zur Aufsuchung und Gewinnung von Kohleflözgas entschieden.

 

15. Juli 2014

Die HammGas GmbH & Co. KG führt vom 11. bis 14. August 2014 eine „geophysikalische Luftuntersuchung und Vermessung“ durch. Hierbei befliegt ein leichter Helikopter ein Gebiet von 90 km² im Bereich Hamm und im südlichen Münsterland. Ziel der Untersuchung ist unter anderem die Datengewinnung zur Vorbereitung der Aufsuchung von Kohleflözgas.

Die Untersuchung liefert Daten zu geologischen Strukturen an der Oberfläche (Tektonik) und zur Vegetation. Des Weiteren werden mit Hilfe einer Infrarotmessung Gasmoleküle aufgespürt, die durch das Gestein an die Oberfläche gelangen. Dieser natürliche Prozess an der Tagesoberfläche wird Gasmigration genannt und tritt überall dort auf, wo unterirdisches Erdgas vorhanden ist. Die Gasmengen sind so gering, dass sie nur mit Spezialtechnik erkannt werden können. Das Austreten liefert Hinweise auf die Flözgasvorkommen des Untergrundes.

Die gewonnenen Daten sind ein weiterer Baustein zur Projektion der unterirdischen Strukturen. Nach der Analyse und Interpretation fließen sie in ein 3D-Modell des Untergrundes ein.

Das Befliegungsgebiet der geophysikalischen Luftaufnahme und Vermessung liegt in Teilbereichen der Erlaubnisfelder Dasbeck, Donar, Hamm-Ost, Hamm-Süd, Hellweg, Rudolf und Herbern. Neben der HammGas GmbH & Co. KG sind auch die Mingas-Power GmbH und die Minegas GmbH an der Untersuchung beteiligt, da sie Feldesinhaber in den Erlaubnisfeldern Donar und Herbern sind.

 

3. Juli 2014

HammGas hat zum 1. Juli 2014 ein kostenloses Bürgertelefon mit der Rufnummer 0800 7241360 eingerichtet, um die Anfragen der Bürger zum Flözgasprojekt des Unternehmens ausführlich und persönlich zu beantworten. Zusätzlich wurde das Informationsangebot des Internetauftritts erweitert und aktualisiert. Ebenso zum 1. Juli hat die Agentur „vom Hoff Kommunikation GmbH“ die Funktion als Pressestelle übernommen.

 

11. Juni 2014

HammGas reicht Verlängerungsanträge für bestehende Erlaubnisfelder ein

HammGas hat für die Felder Hellweg, Hamm-Ost und Hamm-Süd die Verlängerung der bestehenden Erlaubnisse zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen beantragt. Das Unternehmen hat bei der Bezirksregierung in Arnsberg die Genehmigung für weitere drei Jahre beantragt, um seine geologischen Untersuchungen fortsetzen zu können. Die Kommunalverwaltungen wurden ebenfalls über den Vorgang informiert.

Erlaubnisfelder werden in der Regel für einen Zeitraum von fünf Jahre zugeteilt. Für die Fortsetzung der zeitintensiven Aufsuchungstätigkeit können Erlaubnisverlängerungen für jeweils drei weitere Jahre beantragt werden.

 

10. Juni 2014

Richtigstellung: HammGas schließt Fracking kategorisch aus

Die WAZ listete in einem Artikel vom 05.06.2014 u.a. HammGas als Inhaber von „Frackingrechten“ in Nordrhein-Westfalen auf. Diese Aussage ist falsch! Richtig ist vielmehr: HammGas hält Erlaubnisse zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen. Das HammGas-Konzept ist auf die Aufsuchung von Kohleflözgas gerichtet. Hierbei werden die natürlich vorhandenen Gasmigrationswege in den Steinkohlenlagerstätten genutzt.

HammGas ist und bleibt an den einstimmigen Beschluss der Gesellschafter von 2011 gebunden, wonach jetzt und in Zukunft kein Fracking eingesetzt wird.  

Folglich hat HammGas keine Erlaubnis zum Einsatz von Fracking beantragt noch erhalten.

 

Februar 2014

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 4. Februar 2014 wurde Jörg Hegemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Hamm GmbH, zum Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der HammGas GmbH & Co. KG gewählt. Zum Geschäftsführer der HammGas Verwaltungsgesellschaft mbH wurde Ralf Presse bestellt.

 

Oktober 2013

Für das Feld Flierich West gab es bisher konkurrierende Antragssteller. Diese haben ihren Antrag zurückgezogen und einen neuen gemeinsamen Erlaubnisantrag "Sekade" gestellt.
Die Antragsteller sind nun gemeinsam die Flözgas Münsterland Süd UG, Olfen und die HammGas GmbH & Co. KG, Hamm.

 

Mai 2013

Die HammGas befindet sich seit ihrer Gründung nach wie vor in der Aufbauphase. Sie betreibt weiterhin Grundlagenforschung auf ihren genehmigten Flächen in Form von intensiven Datenerhebungen und Sichtung vorhandener Erkenntnisse.
Zur Aufbauphase der HammGas gehört u.a. die Suche nach Kooperationspartnern, um eine eventuelle spätere Explorationsphase fachlich und finanziell sicher durchlaufen zu können. Nach intensiven Gesprächen wurde eine Zusammenarbeit mit GDF SUEZ E & P (seit 2016: ENGIE E&P) favorisiert. Die vertragliche Regelung einer möglichen Zusammenarbeit wurde im April abgeschlossen.
GDF SUEZ E & P (seit 2016: ENGIE E&P) und HammGas haben dabei den Einsatz von Hydraulic Fracturing bei Explorationen im Erlaubnisgebiet der HammGas ausdrücklich vertraglich ausgeschlossen.

 

September 2012

Seit Anfang September liegen die Gutachten des Wirtschaftsministeriums, des Umweltministeriums NRW sowie des Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums vor:

Wirtschaftsministerium

Umweltbundesamt (UBA)

Aktuelle Stellungnahme

der Stadtwerke Hamm GmbH und der HammGas GmbH & Co. KG zum NRW-Gutachten

Das am 6.9.2012 vom Umweltministerium in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium des Landes NRW vorgelegte Gutachten zum Fracking in unkonventionellen Erdgas-Lagerstätten in NRW kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass erhebliche Wissens- und Informationsdefizite in allen Bereichen der Exploration und Gewinnung bestehen.

Daher werden den Ministerien zufolge derzeit und bis auf Weiteres keine Genehmigungen für den Einsatz der Fracking-Technologie in NRW erteilt.

Die Gutachter sehen Tiefbohrungen ohne den Einsatz von Fracking im Rahmen der Erkundung unkonventioneller Erdgas-Lagerstätten als zulässig an, wenn der Arbeitsprozess transparent gestaltet wird und alle wichtigen gesellschaftlichen Gruppen eingebunden werden. Durch wissenschaftliche und behördliche Begleitung dieser Maßnahmen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden, die dazu dienen sollen, die Wissens- und Informationsdefizite zu verringern.

Die HammGas möchte Kohleflözgas im Nahbereich von Hamm gewinnen. Wie bereits in der Vergangenheit dokumentiert, soll dies ohne den Einsatz der Fracking-Technologie erfolgen.

Die HammGas wird Ihre Erkundungsaktivitäten, wie auch von den Ministerien gewünscht, unter wissenschaftliche und behördliche Begleitung stellen.

Der gesamte Prozess wird weiterhin für die Öffentlichkeit transparent gestaltet.